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Programmvorschau

Wie schützt man ein Rechenzentrum vor Gefahren? Worauf ist beim Betrieb zu achten? Welches sind die idealen Lösungen für mittelständische Unternehmen und wohin entwickelt sich die Branche im digitalen Zeitalter?

Auf diese und viele weitere Fragen rund um das Rechenzentrum gibt die future thinking Antworten – fokussiert und immer mit dem Blick über den Tellerrand. Das vollständige Programm der future thinking finden Sie schon bald auf dieser Seite. Die folgenden Themen geben Ihnen schon einmal einen Vorgeschmack darauf, was Sie am 25. & 26. April 2017 unter anderem erwartet.

Drohnenabwehr mit Live-Demo: So schützen Sie Ihr Rechenzentrum

Drohnen sind eine beeindruckende und vielerlei Hinsicht auch nützliche Technologie. Doch ihr Gebrauch birgt auch Schattenseiten: Für Spionagezwecke, Schmuggel oder gar terroristische Anschläge missbraucht, stellen sie eine große Gefahr dar. Auch für Rechenzentren: Entsprechend ausgestattet können sie technische Komponenten im und am Datacenter zerstören, den Betrieb durch die Störung von Detektoren behindern und durch die Platzierung von Sniffing-Tools Daten stehlen.

Das Unternehmen Dedrone hat mit dem DroneTracker eine Plattform geschaffen, die den Luftraum kritischer Gebäude vor unerwünschten zivilen Drohnen schützt. Das System detektiert heranfliegende Drohnen zuverlässig und schlägt Alarm. Aktive und passive Gegenmaßnahmen verhindern möglich Angriffe auf das Gebäude.

Wie der DroneTacker genau funktioniert und Rechenzentren sicherer macht, zeigt Dedrone in einer Live-Demo auf der future thinking.

„Eine Welt ohne Weltordnung“ – Rechenzentren im Zeitalter digitaler Transformation

Gerät die Welt aus den Fugen? Oft scheint es so. Denn trotz rasant fortschreitender Globalisierung treibt das Internet die Entwicklung einer polyzentrischen Welt voran – einer Welt ohne Weltordnung, die alles erlaubt, keine Moral mehr kennt und durch ihre Geschwindigkeiten den Staaten heute in fast allen Bereichen überlegen ist.

Rechenzentren sind letztlich das Rückgrat dieser Welt. Daten, Informationen, Auswertungen und Lauschangriffe, kryptische Währungen und Metadaten-Analysen bis in die großen virtualisierten Cluster machen uns auf eine ganz neue Weise transparent, überwachbar, manipulierbar und damit verwundbar. Disruptive Technologien etablieren sich in kürzester Zeit und bringen ganze Märkte durcheinander – die Psychometrie im jüngsten US-Wahlkampf ist nur eines von vielen Beispielen. Doch: Was bedeuten diese Entwicklungen für die Rechenzentrumsbranche?

Auf der future thinking geht Boris Bärmichl, Vorstand des Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. und Geschäftsführer von TechnologieScout, dieser brennenden Frage in seinem Vortrag mit dem Titel „Digitale Transformation in einer polyzentrischen Welt – ein Spannungsfeld für Rechenzentren“ auf den Grund. Er analysiert die Entwicklungen für die Branche und zeigt, wo die Reise hingeht. Die künftigen Aufgaben der Betreiber, die Vorteile für den Standort Deutschland, die lauernden Gefahren – all das ist Gegenstand des Vortrags auf Deutschlands RZ-Kongress.

Hochverfügbarkeit durch USV Modularität

Die Verfügbarkeit gehört zu den wichtigsten Qualitätskriterien eines Rechenzentrums. Je höher ihr Wert, desto geringer die jährliche Ausfallzeit des Datacenters. Die Grundvoraussetzung hoher Verfügbarkeitswerte ist daher eine möglichst zuverlässige Infrastruktur innerhalb des Rechenzentrums – und diese wird unter anderem durch eine zuverlässige Stromversorgung erreicht.

Die Wahl der richtigen USV-Anlage ist deshalb ein entscheidender Faktor. Doch die enorme Vielfalt an Architekturen und Kombinationsmöglichkeiten wirkt schnell überfordernd. Klaus Clasen, Geschäftsführer der Notstromtechnik Clasen GmbH, gibt auf der future thinking Hilfestellungen: In seinem Vortrag mit dem Titel „Hochverfügbarkeit durch USV Modularität“ stellt er die unterschiedlichen Technologien der USV-Anlagen vor.

Damit die Stromversorgung auch in Zukunft energieeffizient und wettbewerbsfähig betrieben wird, ist es erforderlich, sich durch Modularität und Flexibilität den schnell wechselnden Anforderungen der IT-Technik sowie des Marktes anzupassen. Der Vortrag mahnt daher, die Entscheidung für eine Technologie immer im Lichte des geplanten Zweckes zu fällen und zeigt, wie dies bestmöglich gelingen kann.

Strom sparen, Abwärme nutzen – Mit Hot Fluid Computing zum ganzheitlichen Energiekonzept für das RZ

Beim Thema Kühlung geht es immer auch um Effizienz. Welche Lösung ist besonders stromsparend und gleichzeitig effektiv? Die Thomas-Krenn.AG setzt auf Flüssigkühlung, um Energiesparpotenziale zu maximieren: CEO Dr. David Hoeflmayr stellt die innovative Lösung seines Unternehmens im Vortrag auf der future thinking vor.

Das „Hot Fluid Computing“ von Thomas-Krenn ist ein Server-Kühlkonzept mit Wärmerückgewinnung. Alle relevanten Serversysteme werden flüssiggekühlt, die Abwärme wird dank eines verbundenen Wärmerückgewinnungssystems für weitere Zwecke nutzbar gemacht.

So geht keine Energie unnötig verloren. Wie das Verfahren genau funktioniert und welche Potenziale es birgt, erfahren Sie im Vortrag.

Piller CPM – Revolutionäre Technologie zur Sicherung der RZ-Stromversorgung

Ein neues Konzept in der USV-Technologie: Piller CPM ist ein hocheffizientes, batterieloses und platzsparendes 300kW System, das optimal höchste Anforderungen an die Stromversorgung und Energiespeicherung in einer Einheit vereint. Referent Martin Kokott, Area Sales Manager bei Piller Germany GmbH & Co. KG, stellt die Technologie in seinem Vortrag auf der future thinking vor.

CPM ist eine Double-Conversion USV, kombiniert mit zusätzlichen verlustarmen Betriebspfaden (VFI & VFD), Wirkungsgraden >98% und einem eingebauten Energiespeicher für den sicheren Start von Dieselgeneratoren. Ein kompakter Hochleistungsspeicher wird mit einer höchst energieeffizienten 300kW USV zu einem Critical Power Module. 5 Betriebsarten sind wählbar und ein innovatives Kühlkonzept erlaubt Umgebungstemperaturen von bis zu 50°C und einen sehr umweltfreundlichen Betrieb ohne Klimatisierung der Betriebsräume. Eine App erlaubt völlig ortsunabhängig die sichere Abfrage der Betriebsdaten des Systems.

Alles warme Luft? Anforderungen und Lösungen für das RZ von morgen

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Dieser Satz bestätigt sich in IT und Telekommunikation ständig aufs Neue. Wer möchte da nicht gerne wissen, wie die Zukunft in 5 oder 10 Jahren aussehen wird?

Trends lassen sich ablesen aus Projektbeispielen – jedes für sich innovativ und charakteristisch für heutige Entwicklungsrichtungen – und Studien und Befragungen von Experten. Eine Erkenntnis ist, dass viel Unerwartetes auf uns zukommen wird, uns aber auch vertraute Anforderungen erhalten bleiben werden. Dabei bleibt die Kühlung – oder vielmehr das „Thermal Management“ – ein „Dauerbrenner“. Auf keinem anderen Gebiet stehen so viele verschiedene Technologien und Systeme im Wettbewerb.

Einen solchen Blick in die Zukunft des Rechenzentrums wagt Dr. Peter Koch von der Vertiv-Knürr GmbH, in seinem Vortrag „Alles warme Luft? Anforderungen und Lösungen für das RZ von morgen“.

Kälte erzeugen mit dem Strombedarf einer Glühbirne – Die Kältesysteme von InvenSor

Adsorptionskältemaschinen erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit, da sie als Antriebsenergie überschüssige Abwärme nutzen, anstatt Strom zu verbrauchen. Besonders hohe Einsparungen bieten sich in Serverräumen und Rechenzentren, da hier die konventionelle Kühlung der Server sehr stromintensiv und somit für einen Großteil der Energiekosten verantwortlich ist. Darüber hinaus bieten die mit Wärme angetriebenen Kältemaschinen eine hohe Ausfallsicherheit und sind durch die Wartungsfreiheit der Kälteerzeuger prädestiniert für den 24/7-Betrieb im Rechenzentrum.

Sören Paulußen, CEO der InvenSor GmbH, wird Ihnen in seinem Vortrag auf dem Forum „Keine heiße Luft – Die Zukunft der Kühlung ist flüssig“ spannende Informationen über Einsatzmöglichkeiten, Wirtschaftlichkeit und Best Practices der Kältesysteme näher bringen.